Archiv für die Kategorie ‘Dresden’

Unterwegs in Dresden – Tag 11

Geschrieben von Tina am Montag, 09. November 2009

Heute schauen wir uns den Fürstenzug an…

Fürstenzug

Dieser gilt als das größte Porzellanbild der Welt. Auf 25 000 Meissener Porzellanfliesen aufgetragen, stellt das Bild einen Reiterzug in eindrucksvoller Überlebensgröße dar. Der Reiterzug setzt sich aus 94 wichtigen Persönlichkeiten Sachsens zusammen. Dazu zählen Grafen, Herzogen, Kurfürsten, Königen, Wissenschaftler, Künstler und Soldaten, welche nun die Nordwand des Stallhofes vom Schloss auf unglaublichen 957 m² Fläche schmücken. Ende des zweiten Welktrieges wurde, während des Bombenangriffs auf Dresden, der Fürstenzug durch Brand und Ruß stark beschädigt. Aufwändig Restauriert erstrahlt er heute jedoch wieder in seinem alten Glanze. In der Augustusstraße befindlich, ist diese Dresdner Sehenswürdigkeit ebenfalls sehr zentral neben dem Dresdener Schloss und der Frauenkirche gelegen und ist eine wahre Touristenattraktion. Für alle, die den Fürstenzug bisher noch nicht kennen … unbedingt anschauen gehen ;)

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Glasscherbenattenat…

Geschrieben von maxim am Montag, 02. November 2009
Motobecane

Motobecane Mirage III

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit ist es passiert – 3 Sekunden nicht aufgepasst und ich bin durch Scherben durchgefahren.

Nun darf ich mir nen neuen Fahrradschlauch für mein Vorderrad holen, denn das Loch im Schlauch ist so groß, dass da mit Flickzeug wenig zu machen ist . Die Scherbe steckte übrigens auch noch drin .

Wer wirft hier in Dresden eigentlich ständig seine Bierflaschen auf dem Radweg kaputt ?
Das ist schon so ziemlich störend – gerade auf der Elbbrücke fällt es mir immer wieder auf, dass da enorm viele Scherben herumliegen.

Entweder sind das Partyüberreste vom Vortag oder jemand macht das mit purer Absicht um uns Fahrradfahrer zu nerven . Nun ja, werde heute Abend wohl nicht ums Basteln am Rad rumkommen. Mich ärgerts nur richtig, weil ich nicht mehr an meinem Rennrad rumbasteln wollte, da es, so wie es war, perfekt fuhr ( Nach dem Prinzip “Never touch a running system”)

Wenn ich auch gleich dabei bin, bau ich mir auch endlich mal neue Bremsschuhe ans Rad – die Alten sind schon so ziemlich am Ende (Siehe Foto).

Bremsschuh abgenutzt

Bremsschuh abgenutzt

Leider rückt der Winter immer näher und ich muss dann bald aufs Mountainbike umsteigen…

Gut, schon heute war das fahren mit den dünnen Reifen schon recht grenzwertig bei dem Wetter ( 4 Grad draussen, Regen, nasses Laub auf der Straße bzw. dem Radweg). Ich hoffe der Frühling kommt dann recht schnell und ich kann wieder ein wenig rasen – äh zügiger fahren.

Für alle die jetz auf dem obigen Foto die angebaute Beleuchtung sehen und sich denken “Oh mein Gott – mach das ab !” – Ja das werd ich auch . Hatte nur bisher keine Zeit dazu.

Werde jetzt, wenn der Winter da ist sowieso ein bisschen am Rad basteln und ein paar Schönheitsreperaturen druchführen sowie einen neuen Vorbau installieren, da der alte seltsame Geräusche erzeugt wenn ich ihn belaste.

Für alle, die gerne am Rädle basteln, kann ich übrigens den Onlineshop www.wheelparts4u.com empfehlen. Da hab ich meinen Lenkervorbau gekauft. Das ging schnell und unklompliziert und die haben noch mehr günstige Fahrradteile bzw. Fahrradzubehör.

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Unterwegs in Dresden – Tag 10

Geschrieben von Tina am Montag, 26. Oktober 2009

Heute machen wir auf der Sonnenterrasse des Dresdner Landtages Halt.

Von Peter Kulka konzipiert, wird das Gebäude nach der Deutschen Wiedervereinigung 1991-1994 erbaut.  Zunächst wurde das Landesfinanzamt, das im Stil der Neuen Sachlichkeit gehalten war, rekonstruiert und sollte nun mit einem Plenarsaal ergänzt werden. Der Architekt Kulka setzt bei der Planung auf Symbolik und so strahlt der Neubau Zurückhaltung aus und erscheint durch seine große Glasflächen den Außenstehenden transparent. Der Landtag liegt ebenfalls am Terrassenufer und gliedert sich in das Gesamtkonzept – niedrige Baukörper an der Elbe und höhere Gebäude im Hintergrund – ein.

Landtag

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Unterwegs in Dresden – Tag 9

Geschrieben von Tina am Donnerstag, 15. Oktober 2009

Von dieser headdemock aus können wir den sogenannten Dresdner Canaletto-Blick genießen. Wir befinden uns auf der Neustädter Seite der Elbe und blicken über den Fluss hinweg auf eines der bekanntesten und schönsten Panoramas Deutschlands. Dieses Panorama wurde nach dem venezianischen Maler Bernado Bellotto – genannt Canaletto – benannt und zeigt uns die Elbe mit Frauenkirche, Augustusbrücke, Hofkirche, Schloss und Semperoper.

Bernado Bellotto kam 1747 nach Dresden und bleibt für elf Jahre hier. In dieser Zeit entdeckt und verewigt er die Schönheit dieser Stadt. Noch heute sind 14 Dresdner Ansichten in der Gemäldegalerie Alte Meister erhalten. Es gibt keinen besseren Fleck in Dresden, von wo aus man die historische Altstadt schöner einfangen könnte. Sie ist nicht nur bei strahlendem Sonnenschein, wie hier auf dem Foto, sondern auch am Abend (effektvoll beleuchtet) ein wahrer Blickfang.

Canalettoblick

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Unterwegs in Dresden – Tag 8

Geschrieben von Tina am Mittwoch, 07. Oktober 2009

Willkommen am wohl bekanntesten Denkmal Dresdens: Der Goldene Reiter.

Wir befinden uns hier am Neustädter Markt, zwischen Hauptstraße und Augustusbrücke. Das Denkmal wurde zu Ehren August des Starken errichtet und zeigt ihn in Richtung Osten – in sein Königreich Polen – reitend. Der Kurfürst Sachsens wird überlebensgroß dargestellt und wurde bereits 1736 auf dem Neustädter Markt aufgestellt. Dank der Einlagerung in einem Felsenkeller in Pillnitz überstand das Denkmal die Bombennacht im Jahr 1945. Restauriert und mit Blattgold veredelt, kehrte der Reiter anlässlich der 750 – Jahr- Feier Dresdens auf den ursprünglichen Platz zurück.Der Goldene Reiter

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Unterwegs in Dresden – Tag 7

Geschrieben von Tina am Sonntag, 27. September 2009

Heute erklimmen wir die Treppen hoch zur Brühlschen Terrasse.

Sie erstreckt sich über etwa 500 Meter entlang der Elbe und verbindet Carolabrücke und Augustusbrücke. Benannt ist die Terrasse nach Heinrich von Brühl, der dort im 18. Jahrhundert sein Palais anlegte. Die sogenannte Freitreppe, die auf dem Bild zu sehen ist, wurde im Jahr 1868 von Gottlob Friedrich Thormeyer vollendet und eröffnet die Brühlsche Terrasse für die Öffentlichkeit. Die vier Ecken der Freitreppen werden bewacht von der Figurengruppe “Vier Tageszeiten”: Morgen, Mittag (auf dem Foto zu sehen), Abend und Nacht. Diese Dresdner Sehenswürdigkeit wird auch “Balkon Europas” genannt, da sie über die Jahre hinweg viele bekannte Persönlichkeiten anlockte und auch noch heute eine Touristenattraktion darstellt.

Von hier aus eröffnet sich euch ein unvergleichliches Panorama: mit Blick auf die Neustadt und ihren Bauwerken, fließt unterhalb der Terrasse die Elbe entlang. Ob für einen romantischen Abendspaziergang oder den obligatorischen Stadtrundgang – das “Erklimmen” der 41 Stufen lohnt sich allemal :)

Freitreppe

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Unterwegs in Dresden – Tag 6

Geschrieben von Tina am Dienstag, 22. September 2009

Diese eindrucksvolle Kulisse bietet sich euch von der Augustusbrücke aus, mit Blick auf das Dresdner Schloss. Von der Neustadt aus verläuft die Augustusbrücke über die Elbe und stellt so eine direkte Verbindung zum historischen Kern der Altstadt dar. Das Dresdner Schloss war das Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten und Könige. Es lässt sich keinem eindeutigen architektonischen Stil zuordnen, da viele Baustile – von Romanik bis Historismus – an dem Schloss wiederzufinden sind. Der große Schlosshof hat durch seine Scrafitto-Malerei großen Wiedererkennungswert. Im Erdgeschoss des Schlosses zieht die Ausstellung “Das Grüne Gewölbe”, sowie das Kupferstichkabinett und das Münzkabinett Touristen aus ganz Europa an.

In dieser Ecke Dresdens fühlt man sich noch einmal um einige Jahrhunderte zurückversetzt – und wünscht sich, die Zeit möge stehen bleiben :) Schloss

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Unterwegs in Dresden – Tag 5

Geschrieben von Tina am Montag, 07. September 2009

Zurücklehnen und den Sonnenuntergang genießen. Hier haben wir den perfekten Platz dafür gefunden. Wir befinden uns in Dresden- Tolkewitz an einem kleinen Hafen, der ruhig gelegen ist und zum Entspannen einlädt. Tolkewitz liegt an der Elbe flussaufwärts der Innenstadt.

Von hier aus sieht man im Hintergrund die Loschwitzer Brücke, die besser bekannt ist als das “Blaue Wunder”. Sie wurde 1893 fertiggestellt und erhielt ihren Namen schon in der Entstehungszeit. Es war eine der ersten Brücken dieser Spannweite, die aus Metall gebaut wurden und keine Strompfeiler in der Elbe benötigten – sie galt als ein Wunder. Über die Entstehung des blauen Anstrichs gibt es viele Geschichten und Gerüchte – sicher ist nur, dass wir sie heute als “Blaues Wunder” kennen.

Die Elbe ist ein 1091 km langer Fluss, der in Tschechien entspringt und durch Deutschland fließt. Die Dresdner starten jährlich im Sommer ein Event rund um das Gewässer: die Filmnächte am Elbufer. Das Programm ist Dresdnern und Nichtdresdnern Wochen vorher schon bekannt und ausnahmslos gut besucht.

Fatboy an der Elbe vor dem blauen Wunder

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Unterwegs in Dresden – Tag 4

Geschrieben von Tina am Freitag, 28. August 2009

Nächster Halt: Dresden, Frauenkirche.

Die Frauenkirche am Dresdner Neumarkt ist das Wahrzeichen der sächsischen Hauptstadt und ein wahrer Touristenmagnet. Vor und in der Kirche herrscht ständig ein großer Andrang von Menschen, die das beeindruckende Bauwerk mit eigenen Augen sehen möchten.  1743 wurde der Bau der Frauenkirche nach einem Entwurf von George Bähr vollendet. Die Ausmaße des zweiten Weltkrieges zerstörten die Kirche komplett und fast 50 Jahre lang blieb nur die Ruine erhalten. Nach der Wende fanden sich unzählige Spender und Fördervereine, die den Wiederaufbau ermöglichten. 2005 wurde dieser komplettiert und steht nun als Symbol der Versöhnung.

Neben den regelmäßigen Gottesdiensten, kann man die Frauenkirche auch zu Sonntagsmusiken, Orgelkonzerten oder geistlichen Konzerten besuchen. Dresdner und Touristen schätzen sie wowohl als architektonisch beeindruckendes Bauwerk, als auch als Ort der Andacht und Ruhe.Der Marimekko Sitzsack vor der Frauenkirche

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Unterwegs in Dresden – Tag 3

Geschrieben von Tina am Montag, 24. August 2009

Unser nächster Stopp ist heute an der Semperoper, die (hoffentlich) nicht nur aus der Bierwerbung bekannt ist ;)

Sie zählt zu den schönsten und bekanntesten Opernhäusern der Welt und ist, so wie wir sie heute kennen, bereits der zweite Bau. Das vorherige Opernhaus, das an etwa der selben Stelle stand, wurde 1838- 1841 von Gottfried Semper erbaut und brannte 1869 bei einem Feuer ab. Gottfried Sempers Sohn veranlasste den Bau der “zweiten” Semperoper, welche in den Jahren 1871- 1878 fertiggestellt wurde. Im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut, ist sie ein architektonisches Meisterwerk und neben der Frauenkirche und dem Zwinger wohl die populärste Sehenswürdigkeit Dresdens. Eindrucksvolle Details, Skulpturen, Gemälde und Stuckarbeiten zieren sowohl das Innere als auch das Äußere dieses Bauwerks. Ihr könnt die Räumlichkeiten zum Beispiel während einer Ballett- oder Opernvorstellung auf euch wirken lassen, oder aber ihr nehmt einfach an einer der zahlreichen Führungen teil. Es lohnt sich auf jeden Fall :) Semperoper

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